Formen

Wie ich arbeite, ist keine nachrangige Frage. Jedes Anliegen braucht seinen eigenen Rahmen, denn die Form eines Entwicklungsprozesses bestimmt mit, welche Themen ans Licht kommen, wer sich beteiligt und was am Ende möglich wird.

Manche Anliegen brauchen den geschützten Raum des Vier-Augen-Gesprächs. Andere entfalten sich erst dann, wenn unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen. Wieder andere berühren eine ganze Organisation und verlangen Formate, in denen viele Menschen gemeinsam denken und sprechen können.

Mit meiner systemischen Haltung arbeite ich in verschiedenen dialogischen Formaten und gemeinsam finden wir den richtigen Weg. Ob Supervision, Coaching, Organisationsentwicklung oder Workshops: immer sind es kleine oder große Methoden mit denen Menschen allein oder gemeinsam innehalten beobachten, reflektieren, nachdenken oder austauschen. Hierdurch verändert sich der Blick auf das Bestehende und manchmal entwickeln sich hieraus neue Wege. Doch immer entscheiden Sie, was daraus wird. Mit Engagement, Gleichmut, Ambition, Zurückhaltung oder Geduld.

Einzelsupervision im Gespräch zu zweit

Einzelsupervision

Im Gespräch zu zweit entsteht etwas, das in der Gruppe selten möglich ist: ein Raum, der ganz Ihnen und Ihren Themen gehört.

Einzelsupervision ist ein Setting zu zweit, in dem wir gemeinsam an beruflichen Fragestellungen, an der Zusammenarbeit mit Kolleg*innen, an belastenden Erlebnissen mit Klient*innen, an der Balance zwischen Beruf und privatem Leben oder an dem Wunsch, beruflich etwas zu verändern, arbeiten.

Der Rahmen ist exklusiv und vertraulich. Alles, was hier besprochen wird, dient ausschließlich Ihrer eigenen Orientierung und Entwicklung. Das Setting ermöglicht eine Fokussierung, die in Gruppen kaum erreichbar ist, und schafft die Bedingungen dafür, dass auch das zur Sprache kommen kann, was sonst keinen Platz findet.

Teamsupervision und Teamcoaching

Teamsupervision und Teamcoaching

Eine gute Zusammenarbeit entsteht nicht von selbst. Teamsupervision schafft den Raum, in dem das Team die Potenziale einer guten Zusammenarbeit entdecken und gestalten kann.

In der Teamsupervision reflektieren die Mitglieder eines Teams, einer Projekt- oder Arbeitsgruppe gemeinsam ihre Arbeits- und Kommunikationsprozesse. Alle Beteiligten teilen denselben institutionellen Hintergrund und kennen die Situationen aus eigenem Erleben. Das schafft eine besondere Qualität der Verständigung und die Möglichkeit, gemeinsam zu verstehen, was im Miteinander wirklich vor sich geht.

Hierbei werden die Muster, die Teams über die Zeit entwickeln, deutlich: in der Kommunikation, in der Rollenverteilung, im Umgang mit Konflikten. Teamsupervision macht diese Muster sichtbar, nicht um sie zu bewerten, sondern um mehr Spielraum zu gewinnen.

Einzelsupervision im Gespräch zu zweit

Fallsupervision

Ein Fall kann mehr erzählen, als er zunächst zeigt. Fallsupervision macht das sichtbar und zeigt dadurch Optionen für das zukünftige Handeln.

In der Fallsupervision bringen die Supervisand*innen konkrete Situationen aus ihrem Arbeitsalltag ein, eine schwierige Begegnung, einen unerwarteten Verlauf, eine Reaktion, die noch nachwirkt. Im gemeinsamen Nachdenken über diesen Fall werden Muster sichtbar, die über das einzelne Ereignis hinausweisen. Hier liegt das eigentliche Potenzial, denn zukünftig kann man auch ganz anders handeln.

Dabei ist es nicht notwendig, dass alle Beteiligten denselben institutionellen Hintergrund haben. Im Gegenteil: Die Vielfalt der Blickwinkel kann den Erkenntnisgewinn erheblich bereichern. Fallsupervision eignet sich daher auch für Gruppen, deren Mitglieder aus unterschiedlichen Einrichtungen oder Berufsfeldern kommen.

Teamsupervision und Teamcoaching

Gruppensupervision

Wenn Menschen aus unterschiedlichen Kontexten in der Gruppensupervision zusammenkommen, entstehen neue Perspektiven auf die eigene Organisation und das eigene Handeln.

Zur Gruppensupervision treffen sich Teilnehmende aus verschiedenen Einrichtungen und Berufsgruppen. Sie bringen Fragen und Herausforderungen aus ihren jeweiligen beruflichen Zusammenhängen in die Supervision ein. Neben der gemeinsamen Bearbeitung wird im Spiegel anderer oft sichtbar, was auch in der eigenen Institution kaum auffällt. Ein Gewinn für alle Beteiligten.

Die Heterogenität der Gruppe ist kein Nachteil, sie ist eine Ressource. Unterschiedliche Erfahrungen und Perspektiven machen es möglich, gewohnte Deutungen zu hinterfragen und neue Handlungsoptionen zu entdecken.

Einzelsupervision im Gespräch zu zweit

Leitungssupervision und Führungskräftecoaching

Führung braucht Orte, an denen sie sich selbst begegnen kann. Unbeobachtet und ohne Erwartungen. Ein Ort an dem die aktuelle Situation in den Blick gerät und aus der Reflexionen neue Handlungsoptionen wachsen können.

Leitungssupervision ist ein spezielles Setting der Einzel-, Team- oder Gruppensupervision, das sich an Führungskräfte richtet. Im Mittelpunkt steht die Reflexion der eigenen Führungshaltung und das Führunghandeln: wie sie wirken, was sie in der Organisation auslösen oder ob die vorhandenen Strukturen zum eigenen Führungsstil passen.

Sie schafft einen Raum, der im Arbeitsalltag selten zu finden ist. Einen Ort, an dem Führungskräfte innehalten und sich selbst als handelnde Personen in den Blick nehmen können, ohne sofort handeln zu müssen.

Teamsupervision und Teamcoaching

Dialogische Organisationsentwicklung

Was eine Organisation trägt, lässt sich nicht von oben verordnen. Es entsteht dort, wo viele Menschen gemeinsam denken und gestalten.

In der Systemischen Organisationsentwicklung entstehen Lösungen, wenn Menschen einander wirklich zuhören, unterschiedliche Perspektiven einbringen und gemeinsam nach neuen Wegen suchen. Oft ist bereits genügend Wissen und genügend Antworten in der Organisation bereits vorhanden. Es braucht aber Räume, in denen sie sichtbar werden und zusammenfinden können.

Ich arbeite mit dialogorientierten Formaten, die dieses gemeinsame Denken möglich machen: von strukturierten Dialoggesprächen in kleinen Gruppen bis hin zu Formaten, die viele Menschen auf einmal einbinden und gemeinsam in Bewegung bringen. Diese Formate eignen sich besonders dann, wenn Veränderungen eine ganze Organisation berühren und wenn es darum geht, gemeinsam Richtung zu finden, statt Entscheidungen von oben zu setzen.

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